Archiv der Kategorie: Musikgeschichten

musikalische Erlebnisse

BLACKLIST SHOW – die Geschichte zum Lied

Cover Blacklist Show 2020

1981 – Der Beginn

Ich rücke zum Panzergrenadierbataillon 13 in Ried als Grundwehrdiener ein.
Entbehrungsreiche Wochen stehen bevor. Die Grundausbildung ist für mich eine Herausforderung. Bisher war ich ja eher auf der gemütlichen Seite des Lebens unterwegs.
Mit dabei: Die Gitarre. Ich habe dieses Instrument ab meinem 14. Lebensjahr autodidaktisch so weit erlernt, dass ich in der Lage bin viele Lieder zu begleiten und zu singen. Die Anleitungen von „Ricky King“ sind in einer Jugendzeitschrift. Wöchentlich 1 neuer Akkord. Ab dem dritten Gitarrengriff geht es aufwärts. Damit kann ich schon eine Menge Songs spielen.

Lagerfeuerroutine

Vor dem Bundesheer bin ich 2 Jahre in Wildenau beschäftigt. Gemeinsam mit einem Freund bespielen wir fast jeden Tag im Sommer eine Lagerfeuer-Party beim Badesee. Somit ist ein wenig Routine vorhanden.
Mangels Internet ist es in diesen Jahren schwierig, an Texte und Akkorde zu kommen. Abschreiben und Lernen der Lieder nach Gehör ist eine Möglichkeit. Bei befreundeten Musikern findet man oft auch das benötigte Material.

Mein Ausbilder beim Bundesheer

Beim Grundwehrdienst habe ich einen Ausbilder. Er kommt mir „lässig“ vor. Eine große Einschränkung sind damals der frühe Zapfenstreich (22 Uhr). Eines Abends, schon um Mitternacht, haben wir in unserem Zimmer in der Kaserne lustige Stimmung. Wir singen und ich spiele Gitarre dazu.
Plötzlich steht mein Ausbilder im Raum. „So, das wars jetzt, denke ich mir“ und bin gespannt welche „Strafe“ mich erwartet.
Er lächelt und sagt: „Hey cool was Du da machst“. „Cool“ hat er damals vermutlich nicht gesagt, dieses Wort ist erst später in unseren deutsch/englischen Wortschatz gekommen. „Ich kenne jemanden, der auch alleine Gitarre spielt, den solltest Du kennenlernen“ ist seine einzige Aussage.

Manfred (mit kariertem Hemd in der Mitte) – rechts „Fesi“ unser Mann am Lichtpult

Reini und Max

Manfred, mein Ausbilder macht mich mit Reini bekannt. Dies ist der Beginn einer langjährigen Freundschaft. Nach ein paar gemeinsamen Proben sind wir schon in der Lage bei diversen Partys zu spielen.
Wir erleben lustige Monate, sind auf privaten Grillfesten eingeladen. Silvesterparty inklusive. Wichtig ist uns Spaß dabei zu haben. In dieser Zeit lernen wir durch die Musik viele liebe und nette Menschen kennen.

Eines Tages sagt Reini, dass ein Nachbar von ihm Gitarre spielt und hervorragend singt. An diesem Tag habe ich Markus kennengelernt. Jetzt musizieren wir zu dritt und es klingt nach kurzer Zeit passabel.
Markus sagt, dass sein Bruder eine Band gründet. Harry spielt ebenfalls Gitarre und hat schon einen Bassisten und Drummer.

Willi on Drums…

Willi on Drums

Wir treffen uns mit diesen Musikern. Ich bin freudig überrascht, dass der Schlagzeuger, Willi, ein alter Schulkollege von mir ist. Harry und er sind beim Bundesheer. Adi ist am Bass dabei. Reini und er werden diesen abwechselnd spielen.
Jetzt haben wir endlich eine komplette Band. Ein Name fehlt noch. Nach vielen Stunden des gemütlichen Beisammenseins (unter Mithilfe des LANGENSCHEIDT) fällt Willi ein: BLACKLIST. Freudig stimmen wir zu „BLACKLIST is born“

Blacklist nach Gründung

Blacklist on Tour

Es wird eine Zeit mit vielen legendären Auftritten – „gemanagt“ von Manfred, meinem Ausbilder bei der Grundausbildung.
Er hat zahlreiche Kontakte und wird später nach der Auflösung unserer Band gemeinsam mit seinen Brüdern den Verein Country Freunde Hausruckwald in Haag am Hausruck gründen.
Ich habe seit meinem 14. Lebensjahr Songs geschrieben. Jetzt ist der Zeitpunkt, diese Eigenkompositionen einzubringen.

On Stage


„BLACKLIST SHOW“ ist eines der ersten Lieder, das ich direkt für uns schreibe, um bei den Liveauftritten eine gewisse Identität zu schaffen. „Wiedererkennungs- und Alleinstellungmerkmale“. Im Jahr 2020 habe ich diesen Song neu produziert und erstmals veröffentlicht. Im Video dazu sind alte Fotos und Clips der Band zu sehen.

Der erste Auftritt

Wir proben fleißig bei Harry im Keller seines Einfamilienhauses. An einem Samstagnachmittag steht Manfred mit einem Pick-up bei uns: „Heute spielt ihr beim Skiliftgasthaus in Haag“. Wir lassen uns überzeugen und packen die damals schwergewichtige Musikanlage ein und bauen sie im Lokal auf. Wir sind nervös, aber freuen uns andererseits auf den allerersten Auftritt vor Publikum.
Die Gaststube ist voll. Reini steht neben der Eingangstür und muss während unseres Gigs ständig zur Seite ausweichen, wenn jemand kommt.
Eine gewaltige Stimmung – wir sind glücklich und haben am Ende des Abend eine Handvoll Hardcore-Fans.

Der erste Auftritt

Schmiede und Hühnerstall

Ab jetzt starten wir durch. Unzählige Spielereien – von einigen werden heute noch Anekdoten erzählt.
Z.B. In der alten Schmiede beim Bilou: Die Werkstatt wird ausgeräumt, eine Bühne hineinplatziert. Auf engstem Raum feiern die Gäste ausgelassen zu unserer Musik. Reini steht mit dem Bass auf dem Ambosssockel. Ein Schritt zurück und er liegt mitten in den Bratwürsteln.

Max on stage


Ein weiterer Höhepunkt: ein Gig in einem ausgeräumten Hühnerstall. Wegen Schlechtwetter ist das Openair im Innenhof nicht möglich. Kurzerhand wird der bis vor kurzem benutzte Hühnerstall zweckentfremdet. Die gute Stimmung ist förmlich zu riechen, am meisten an der Kleidung. Am ersten Tag gibt uns der Veranstalter nur sauren Most zum Trinken. Da er aber sehr guten Umsatz hat, bekommen wir am nächsten Tag die „edlen“ Tropfen.

Blacklist im Hühnerstall

Der verschwundene Musiker

Einmal nach einem intensiven Konzert ist unser Harry „verschwunden“. Seine Frau macht sich Sorgen und wir uns auf den Weg. Wir klappern alle Fans ab und siehe da: In einer Bauernstube werden wir fündig. Er sitzt gemütlich mit den Leuten beisammen, spielt mit der Gitarre und singt die Zeitungsschlagzeilen vor.

Merchandising anno dazumal

Unsere Songs

In dieser Zeit schreibe ich viele Songs , die bei den Fans großen Anklang finden:
„Gestern“, „Queen der Unfallstation“, „Die Schönheit“, „Marian“, „Gotta Move On“, „Get Out Of My Mind“ und viele mehr. Ich werde in der nächsten Zeit einen Teil dieser Lieder neu produzieren.

Fanauto

Openairs, Baustellenpartys, Gastauftritt „Wikingerfest“. Überall dabei: Unsere unzähligen, treuen Fans.
Wir proben in dieser Zeit auch beim Wirt Z‘Prenning. Dort bewirten wir manchmal die Gäste, wenn der Chef des Hauses wieder unterwegs ist.

Pyrotechnik und Lightshow

„Zukunftsweisend“ und so heute nicht mehr durchführbar ist unsere „Feuer und Licht“ Show. Scheinwerfer werden durch eine Konsole mit eingebauten Lichtschaltern bedient. Rauchexplosionen (Schwarzpulver mit Farbe in Schalen) gestartet durch ein Schweißgerät. Dadurch sind wir des Öfteren nach einem Auftritt farblich „eingestaubt“.

„Fesi“ am Lichtschalterpult

Schöne Jahre

Blacklist Backstage

Es sind schöne Jahre mit vielen ansprechenden Momenten. Berufliche und private Gründe lassen diese Zeit viel zu früh zu Ende gehen. Blacklist löst sich auf.
Was bleibt ist der Spirit und die Erinnerung an diese gemeinsamen musikalischen Erlebnisse.
Über 20 Jahre später wird ein Teil von BLACKLIST wieder am Start stehen:
In der GHOST CITY BAND.

Video Blacklist Show

Download und Streaming „Blacklist Show“

www.maximilian-zauner.info

60 People – die Geschichte zum Lied

Cover 60 People

2008

Mit unserer Ghost City Band erleben wir herrliche Zeiten. Zahlreiche Auftritte, viele Fans. Als Saloonband treten wir öfter im Ghost City Saloon in Haag am Hausruck auf. Das ist das Vereinslokal der Country Freunde Haag.
Nach den Konzerten ist gemütliches Beisammensein angesagt. Da fällt ein Gast auf, der in Tschechien ein „Westernhotel“ mit Restaurant betreibt.
Er zaubert in der Vereinsküche Steaks mit delikaten Saucen und wir sind begeistert.
Wir haben schon viele Fans und haben vor uns bei diesen zu bedanken. Es entsteht die Idee, einen Vereinsausflug zu organisieren. Wir werden zu einem Ausflugswochenende mit Musik und Sightseeing einladen.
Der „Herr Wirt“ aus Tschechien erzählt von seiner Music Hall und dass er dort ein Countryfest mit uns als Musicact veranstalten wird. Das klingt nach einer gelungenen Idee für den Wochenendtrip.
Wir freuen uns auf ein Konzert im Nachbarland, um die Fangemeinde zu vergrößern und unseren Freunden ein musikalisches und kulinarisches Wochenende zu bereiten.
In diesem Hotel sind 15 Ferienappartements verfügbar. Somit wird es kein Problem sein, alle Gäste unterzubringen.

Der Ausflug: „we took a big bus ride“



Wir planen: Ein Bus wird reserviert und die ersten Anmeldungen für den vielversprechenden Ausflug werden getätigt.
„Zwei Tage Fanausflug mit der Ghost City Band nach Tschechien. Unterbringung im Westernhotel am Lipnostausee, Besichtigung Krumau und vieles mehr“.
Es wird eine Tour werden, die man nicht vergisst 🙂

Wir haben in dieser Zeit für einen kommenden Gig eine Aushilfe am Schlagzeug. Um diesem Musiker zu ermöglichen, uns kennenzulernen, laden wir ihn ein, dabei zu sein. Es wird speziell werden.

Frohgelaunt starten wir vom Ghost City Saloon in Haag. Der Ausflug ist ausgebucht, die Musikanlage verstaut.
Das Westernhotel liegt an einem Waldrand oberhalb des Lipnostausees. Nach einer staufreien Anreise ist dort das Mittagessen geplant. Bei diesem werden wir schon etwas stutzig. Anstatt frisch zubereiteter böhmischer Küche wird in Warmhaltecontainern zugeliefert. Geschmacklich: Viel Sauce mit wenig Inhalt.
Na ja, aber die Steaks am Abend werden sicher vorzüglich sein. Wir sind optimistisch.
Beim Mittagessen war ausreichend Brot dabei, deshalb geht es gut gestärkt nach Krumau, und wir besichtigen diese historische Stadt. Viele Lokale bieten dort hervorragendes Essen an. In Erwartung der abendlichen Steaks begehen wir den Fehler in Krumau NICHT zu speisen.

60 people and 30 beds



Wieder zurück im Hotel werden die Zimmer bezogen. Es folgt die nächste Überraschung. 4er Appartements mit nur zwei Betten und zwei ausziehbaren Liegesesseln. Eng und schmal. Die Handtücher sind neu gekauft und noch nie gewaschen und hinterlassen vor allem bei den Männern Fusseln im Gesicht.
Wir bauen die Musikanlage in der Music Hall auf. Eine geräumige Bühne und ein großer Saal mit Ostflair.

Here is the hotel here it’s fine



Die mitgereisten Fans und Freunde finden sich gegen Abend dort ein und wir freuen uns auf das Konzert.
Es wird immer später, aber es kommen keine Gäste? Seltsam, an der Eingangstür hängt ein Zettel mit unserem Bild und es steht irgendetwas von „Americana“ usw.
Wir haben bei den Mitreisenden ein Mädchen dabei, das Tschechisch versteht, und lassen den Aushang übersetzen.
„Geschlossene Gesellschaft“. Na bumm, nun wissen wir, wieso keiner kommt. Der „Herr Wirt“ war zu faul, die versprochene Veranstaltung zu organisieren.
Jetzt ist es zu spät. Wir beschließen, ein erstklassiges Konzert nur für unsere mitgereisten Fans und Freunde zu geben. Das perfekte Dankeschön für die Treue.
Wir spielen zum Aufwärmen ein Set und erwarten in der Pause die Steaks, so wie sie im Saloon in Haag präsentiert wurden.
Es gibt im Hotel eine große, geräumige Küche. Der „Herr Wirt“ schont diese und richtet die Steaks mit zwei kleinen Pfannen her. Anstatt frischem Salat wird Kraut aus der Dose vorgesetzt. Die nicht vorhandenen schmackhaften Saucen werden durch Ketchup ausgeglichen.



„60people and two pans“


Die letzten der Reisegruppe erhalten aufgrund dieser schleppenden Vorgangsweise um 1 Uhr früh ihr Essen. Die Steaks sind zäh und liegen schwer im Magen.
Wir ärgern uns, da der Plan den Freunden und Fans ein unvergessliches Wochenende zu bereiten zu scheitern droht. Unvergesslich wird es auf jeden Fall bleiben.
Wir musizieren einige Stunden. Großartige Stimmung und es kommt Freude auf. Die Mitreisenden sind verständnisvoll, da sie wissen, dass die Schuld nicht bei uns liegt.
Unser „Leihschlagzeuger“ empfiehlt sich an diesem Abend nicht mehr weiter. Er zieht es vor, ohne Rücksicht jede Frau anzubaggern, und mit primitiven Sprüchen zu belästigen.
Er bekommt eine „Spezialbewachung“ um dieses Verhalten für den Rest der Tour zu unterbinden. Wir haben leider nach dem Ausflug noch einen Auftritt mit ihm. Nach diesem wird die Zusammenarbeit beendet.
Das Getränkeservice ist mangelhaft. Nur eine Kellnerin hat noch ein bisschen den Überblick.
Am Ende des Abend die nächste Herausforderung: Die Bezahlung der Getränke und Speisen. Der „Herr Wirt“ hat nur einen Bediensteten an der Kasse sitzen. Dieser ist mit der Tätigkeit hoffnungslos überfordert. Es dauert ewig!

Spätabend begeben wir uns in die „Luxusppartements“ und versuchen zu schlafen. Das gelingt bei diesen speziellen Betten nicht allen.
Das Frühstück: schwarzer Kaffee, ein paar Wurstplatten, die vom „Herrn Wirt“ mit der bloßen Hand „Wildwest“ befüllt werden. Ein paar der Mitreisenden setzen gleich auf Desinfektion und bemühen frühmorgens die Schnapsbar.

They are glad to be here at all



Unsere Freunde nehmen aber alles mit Humor und lachen. Daher meint der Chef des Hauses fälschlicherweise, dass es uns beim ihm gefallen hat.
Die Musikanlage ist wieder verstaut und wir sind froh die Heimreise anzutreten. Ein Zwischenstopp in Vyssi Brod zum Mittagessen. Dieses ist köstlich und schmackhaft. Nur leider verweigert das Gasthaus das Dessert. Es gibt kein Eis, keine Palatschinken, nichts. Jetzt freuen wir uns wirklich wieder nach Österreich zu kommen.
An diese Tage erinnern sich die Teilnehmer noch immer. Selten erlebt man solche Ausflüge. Es ist aber gleichzeitig eine Verbindung durch das gemeinsam Erlebte zwischen uns und den mitgereisten Fans und Freunden entstanden.

Es werden auch später von uns Fantouren organisiert. Bei einem davon in die Steiermark hat z.b. alles reibungslos funktioniert. Von diesem Ausflug gibt es fast nichts zu erzählen, außer dass er gelungen war.

Das Hotel am Lipnostausee wird jetzt von jemand anderem geführt und ist ein beliebtes Sporthotel.

Ich schreibe nach dem Ausflug das Lied zu dieser Geschichte. Wir spielen es einige Jahre im Liveprogramm der Ghost City Band. Zur Erinnerung an ein Wochenende im Ausnahmezustand 🙂
2020 ist es soweit: Der Song wird von mir arrangiert, MILO POPOVIC singt es und spielt dazu seine grandiosen Gitarren ein.
Verlegt bei AMAZ-MUSIC FACTORY

Video 60 People

Download und Streaming (Feiyr)

Ich freue mich auch wenn ihr meine Webseite besucht: www.maximilian-zauner.info

YouTube Kanal AMAZ-MUSIC Factory

#maximilianzauner #milopopovic #amazmusicfactory #edgarpelz #ghostcityband #countryfreundehaag

2020 – „CORONA BLUES“ der HOME OFFICE GANG

Der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit

Cover

Seit meinem 14. Lebensjahr schreibe ich Texte und komponiere die Musik dazu. Es hat sich daher in den Jahren umfangreiches Material angesammelt.
Ich habe mir schon lange vorgenommen, einige der Songs zu veröffentlichen. Dies scheiterte hauptsächlich an der Zeit und den notwendigen Ressourcen.


Die Lieder sind alle im Verlag AMAZ-MUSIC FACTORY geführt. EDGAR PELZ und SIBYLLE STAUDACHER kümmern sich da hervorragend um mich.
Ich habe für die geplanten Produktionen eine Vorstellung betreffend Arrangement und Interpreten. Die dazu benötigten Musiker sind aber vielbeschäftigt.

Das Musikprojekt:



Im März 2020 sieht alles plötzlich anders aus. Aus bekannten Gründen haben die Musiker keine Aufträge mehr und somit viel „Freizeit“. Ich erkenne diese Situation, traue mich aber noch nicht diese anzusprechen.
Der Zufall machts möglich: MILO POPOVIC, einer der besten Gitarristen, derzeit bei der i-Bänd, schreibt mir, dass ihm fad ist 🙂
Ich unterbreite ihm den Vorschlag, bei einem Lied von mir die Sologitarre einzuspielen. Somit ist der Kontakt nach Jahren wieder hergestellt.
Ein, zwei Tage später fragt mich MILO, ob es möglich ist, mit vielen verschiedenen Musikern, die ihre Parts zuhause aufnehmen, ein Lied zu produzieren.
PAPA JOE, ein begnadeter Bluesmusiker aus Mattighofen hat einen aussagekräftigen Text geschrieben, MILO POPOVIC die Musik dazu.
„Klar“, sage ich, „Das ist kein Problem“. Wir besprechen kurz die technischen Notwendigkeiten, wie Synchronität der Spuren usw. und ich bin voller Erwartung.
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Soundmix von Musikproduktionen und übe fleißig an diversem Material, welches ich für Imagevideos von Musikern verwende.
Jetzt kommt die große Chance mit unzähligen Audiospuren zu arbeiten. Ich habe erst herausgefunden, wie ich Instrumente und Vocals im Raum trenne, freue mich darüber . Wie lässt sich das in der Praxis umsetzen?

Mein erster Soundmix:


Nacheinander erhalte ich die Tonspuren (dank dem schnellen Internet): Bass, Saxophon, Keyboard, Sologitarren, Klavier, Mundharmonika und einige Gesangsspuren. Das Grundplayback haben wir mit „Band in a Box“ erstellt. Mit dieser Software wird akkordbasiert gearbeitet. 140 Profimusiker (wie z.B. Brent Mason) haben hier alle möglichen Varianten in tausenden verschiedenen Styles aufgenommen. Ich stelle den Grundgroove des Songs mit „Lieblingsmusikern“ zusammen und habe somit die Referenzspur für die anderen Aufnahmen.

Projekt in Cubase

Die Software „Cubase“ ist für die weitere Vorgehensweise eine sehr gute Wahl. Es gibt in dieser digitalen Mischumgebung nichts, was man nicht bewerkstelligen kann.
Am Anfang der Mixsession klingt noch alles etwas durcheinander, aber im Laufe der Stunden kommt Transparenz in das Projekt. Ich benutze zur Hilfestellung neben anderen Quellen auch das Buch „Your mix sucks“ von Marc Mozart, einem deutschen Musikproduzenten, und arbeite mich Schritt für Schritt durch das Arrangement. Ziel ist ein homogener Sound. Dazu verwende ich unzählige Plugins, auch zur Visualisierung der Frequenzbereiche.


Mein „Homestudio“ ist ein Bereich im Wohnzimmer und somit nicht mit großen, professionellen Studios zu vergleichen. Deswegen wird bei mir auch nur der Mix produziert. Das „Mastern“ wird in einem Profi-Studio in Salzburg erledigt. Beim „Mastern“ wird das Lied nochmal feingetunt und für die Veröffentlichung aufbereitet (Lautstärke usw.)
Freudig sende ich nach ca 2 Tagen den ersten Mix an MILO und EDGAR. Das Feedback lässt erahnen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Dieser Mix ist gleichzeitig die Vorlage für die teilnehmenden Musiker die Handyvideos zu drehen. Diese werden dann von mir an den passenden Stellen ins Musikvideo eingefügt.
Insgesamt wird das Projekt von der Idee bis zur Veröffentlichung nicht mal 10 Tage brauchen.

Von der Idee zu Fertigstellung:


Beim Anhören der durch PAULHEINZ gemasterten Version freuen wir uns sehr, dass uns dieses Ergebnis mit geringen Mitteln (Zero-Budget) gelungen ist.
Das Cover wird von mir erstellt. Der Upload des Videos in You Tube erfolgt zeitnah. Das Release in den gängigen Download- und Streamingportalen wird später über den Anbieter „FEIYR“ bereitgestellt. Die teilnehmenden Personen sind im Abspann des Videos ersichtlich.
Dieser reibungslos funktionierende Weg der Zusammenarbeit lässt uns beschließen auch in Zukunft derartig zu kooperieren.
Wir decken alle Bereiche ab: Musik, Video, Cover, Produktion und Release inkl. Verlag.
Mich freut es besonders, dass ich durch dies wieder mit VICKY SCHARINGER in Kontakt gekommen bin. Sie ist eine begnadete Sängerin mit sehr viel Charme. Wir werden uns die nächste Zeit in mehreren Projekten über den Weg laufen.

Seit dem 14. Lebensjahr trage ich diese Wünsche mit mir. Im Jahr 2020 ist es Wirklichkeit: Die erste Audioproduktion von mir, die veröffentlicht wird. Es werden noch einige folgen, dazu ein andermal 🙂
VIDEO CORONA BLUES
DOWNLOAD und STREAMING CORONA BLUES
Wenn ihr Interesse an unseren Produktionen habt, auf meiner Webseite
www.maximilian-zauner.info könnt ihr ihr mehr erfahren.

#milopopovic #edgarpelz #vickyscharinger #maximilianzauner #coronablues #homeofficegang

Musik – beruhigend und inspirierend

Ein großes Hobby seit meiner Kindheit ist die Musik. Ich schreibe seit meinem 14. Lebensjahr Lieder und versuche damit Gefühle und Erlebtes auszudrücken.
Hier Episoden aus den letzten Jahrzehnten meiner musikalischen Tätigkeit.
Aktuelle Produktionen sind auch unter www.maximilian-zauner.info zu sehen und zu hören.

Aktuelle Produktionen auf YOU TUBE

Download und Streaming(Feiyr)